Bauwerksmonitoring (BauConsult): Brücken

Aufgaben

Bei fast der Hälfte der rund 38.000 Brücken des Bundes warnte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schon vor einer "gravierenden Vernachlässigung der Erhaltungsmaßnahmen". Im Klartext: Sie sind reparaturbedürftig. In den Kommunen muss jede zweite der knapp 67.000 Überführungen saniert werden, meldet das Deutsche Institut für Urbanistik. Etwa jede siebte braucht Ersatz.

1.300 der insgesamt 25.000 Eisenbahnbrücken in Deutschland seien dringend sanierungsbedürftig, erste Sperrungen drohten, so Grube. Auch aus diesem Grund soll sich Verkehrsminister Dobrindt entschlossen haben, die Mittel nun aufzustocken.

 

 

Zielsetzung

Da die dennoch knappen finanziellen Ressourcen einen sofortigen Ersatz von Bauwerken ausschließen, sollte eine zeitlich begrenzte oder auch dauerhafte Sensorgestütze Überwachung der betroffenen Bauwerke durchgeführt werden. Nur so kann einerseits die notwendige Datenbasis zur Beurteilung eingetretener Schäden und Tragfähigkeitsverluste erstellt und andererseits die weitere Gebrauchstauglichkeit sichergestellt werden.

Lösung

Die Kombination von zerstörungsfreien Untersuchungen und der Konzeptionierung eines genau auf das Bauwerk zugeschnittenen Monitoringsystems, ermöglicht nun kostengünstige Lösungen für Reparaturen und Ertüchtigungsmaßnahmen zu entwickeln. Entscheidungen zur Art und zum Umfang einer Sanierung oder Instandsetzung werden somit auf der Grundlage von objektiven Messwerten getroffen. Ob Historische-, Stahl-, Holz-, oder Betonbrücken, gefragt sind Lösungen, die die Instandhaltungskosten deutlich senken ohne das Sicherheitsniveau zu verringern.

Zur Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und zur Konzeptionierung optimierter Instandhaltungmaßnahmen müssen Monitoringsysteme für eine ganzheitliche Beurteilung der betroffenen Bauwerke erstellt werden. Für das richtige Konzept einer elektronischen Bauwerksüberwachung, wie z.B. die Wahl der Art und Positionierung der Sensortechnik, ist es zwingend erforderlich, das statische System, die offensichtlichen Schäden und die verbauten Materialen zu verstehen und richtig zu interpretieren. Gegebenenfalls müssen mittels zerstörungsfreier Prüfungen zusätzliche noch fehlende Informationen über das Innere des Bauwerks herausgefunden werden. Im Fokus der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit des Bauwerks, ist eine Symbiose aus Erforschung von Bestandsdaten, Tragwerksplanung, Facility Management und zerstörungsfreier Prüfungen in den meisten Fällen unumgänglich.

 

 

Beispiele von Bauwerksmonitoring: Brücken

 

 

Unsere Leistungen

  • Entwicklung von maßgeschneiderten Monitoring-Konzepten inklusive Mess- und Alarmanlagen zur Realtime-online-Überwachung
  • Planung, Installation, Betrieb, Wartung und Bewertung von Monitoringsystemen und deren Daten
  • Ermittlung von Beanspruchungen eines Bauwerkes Lastabschätzungen und Klassierungen von Fahrzeugüberfahrten
  • Realtime-Überwachung von Schwerlastüberfahrten
  • Aus- und Bewertung der gesammelten Daten
  • Ermüdungsberechnungen
  • Erstellung von Gutachten auf Grundlage objektiver Daten
  • Handlungsempfehlungen

Ihr Ansprechpartner:

  • Sven Homburg
  • M. Eng.

LGA BauConsult
Tillystraße 2
90431 Nürnberg