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Vom Bayerischen Gewerbemuseum zur LGA – Geschichte im Zeitraffer

1869 Gründung des "Bayerischen Gewerbemuseums" durch die Reichsräte Lothar von Faber und Theodor von Cramer-Klett
1872 Mustersammlung, Vorbildersammlung, Bibliothek und Technisches Auskunftsbüro
1873-88 Galvanoplastische Lehrwerkstatt
1874 Chemisches Laboratorium und Bezug des Gebäudes Königstraße 3
1877 "Technisches Auskunftsbüro" mit amtlicher Patentschriftenauslegestelle
1882 1. Bayerische Landes-Industrie-Gewerbe- und Kunstausstellung, Maxfeld
1886 Permanente Ausstellung für Industrie und Handel am Marientorgraben
1888 "Technische Versuchsstation zur Prüfung und Begutachtung von Maschinen, Motoren und Werkzeugen"
1896 2. Bayerische Landesausstellung, Maxfeld
1896/97 Bezug des Gebäudes am Gewerbemuseumsplatz
1900 Bezug des "Technischen Gebäudes" gegenüber dem Hauptgebäude durch die Mechanisch-Technische Abteilung und die Physikalisch-Chemische Abteilung
1901 Gründung der Elektrotechnischen Abteilung
1. Meisterkurs unter Peter Behrens, weitergeführt von Richard Riemerschmid, Paul Haustein und Friedrich Adler bis 1914
1903 Preisausschreiben "zur Erlangung von Entwürfen und Modellen charakteristischer Holzspielsachen"
1904 Angliederung der 1888 gegründeten Versuchsanstalt für Bierbrauerei
1906 3. Bayerische Jubiläums-Landesausstellung, Luitpoldhain
1908 Errichtung der Zweigstelle in Landshut
1909 Errichtung der Zweigstellen in Augsburg, Bayreuth, Hof und Regensburg
Umbenennung in "Bayerische Landesgewerbeanstalt (BLGA)"
1914 Errichtung der Zweigstelle in Würzburg
1916 die BLGA wird Körperschaft des öffentlichen Rechts, Ernennung durch König Ludwig III
1929 Einführung der amtlichen Prüfung baustatischer Berechnungen und Konstruktionen in Nürnberg mit Überwachung Fliegender Bauten
1933 Gründung der Fachschule für Bautechnik an der Zweigstelle Landshut
1934/35 Amtliche Prüfung baustatischer Berechnungen und Konstruktionen an den Zweigstellen in Augsburg, Bayreuth, Hof, Landshut, Regensburg und Würzburg
1936 Errichtung des Institutes für Lebensmittel- und Biochemie
1945 Teilzerstörung des Hauptgebäudes, Zerstörung des Technischen Gebäudes und der alten Norishalle
1949 Eröffnung des Süddeutschen Baustoff-Forums an der Zweigstelle Würzburg
1954/55 Bezug des neuerrichteten Technischen Gebäudes
1955 Gründung des Grundbauinstitutes
1956 Einrichtung der Fachschule für Galvanotechnik und Technischen Umweltschutz
1955/56 Prüfung von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (Warentest)
1957 Umzug der Zweigstelle Landshut in das neue Dienstgebäude
1958 Gründung der Zweigstelle in München, seit 1962 mit Prüfamt für Baustatik
1961 Beginn der Lehrgangstätigkeiten des Süddeutschen Kunststoff-Zentrums in Würzburg
1966 Einrichtung der Aerodynamischen Untersuchungsstelle an der Zweigstelle München
1969 Patent- und Normenauslegestelle sowie Grundbauinstitut beziehen die wiedererbaute Norishalle; Umbenennung der BLGA in Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA)
1971 Errichtung der Außenstelle Ansbach
1972 Bezug des neuen Dienstgebäudes der Zweigstelle Augsburg
1975 Institut für Sanitär- und Abwassertechnik, heute: Institut für technische Gebäudeausrüstung und Siedlungswasserwirtschaft an der Zweigstelle Würzburg
1975 Errichtung der Außenstellen Traunstein und Coburg
1976 Errichtung der Außenstelle Deggendorf
1976/77 Bezug von Neubauten der Zweigstellen Regensburg und Würzburg
1979 Gründung der Abteilung Technologie-Transfer und Innovation
1981/82 Architektenwettbewerb für den Neubau der Hauptstelle in Nürnberg
1984 Neue Unternehmenskonzeption
Errichtung der Außenstelle Aschaffenburg
1986 Grundsteinlegung für den Neubau, Nürnberg Tillystraße
1987 Mitbegründung des DESIGNFORUM NÜRNBERG e.V.
1988 Errichtung der Außenstelle Ingolstadt
1989 Angliederung des Gewerbemuseums an das Germanische Nationalmuseum als Dauerleihgabe
1990 Errichtung des Repräsentationsbüros der LGA in USA
1991 Errichtung der Außenstellen Kempten und Weiden
1992 Neuorganisation der LGA in sieben Bereiche
1993 Gründung und Beteiligung an der Umweltsanierung Dresden GmbH
Errichtung der Außenstellen Schweinfurt und Zwiesel (Glasberatungsstelle)
1989-95 Bezug des Neubaues, Nürnberg Tillystraße
1995 Einweihung des Neubaues durch den Ministerpräsidenten Edmund Stoiber
Gründung der Tochtergesellschaft LGA-InterCert
Gründung der LGA Qualitätsservice GmbH Gütersloh
1997 Satzungsänderung legt sich auf den Unternehmenscharakter der LGA fest.
Errichtung des Repräsentationsbüros der LGA in Hong Kong
1998 LGA-Institut ist mittlerweile Deutschlands größter Möbelprüfer und europaweit größter Spielzeugprüfer
1998/99 Umstrukturierung
2000 Satzungsreform; Gründung der LGA (HK) Limited in Hong Kong; Errichtung des Repräsentationsbüros der LGA in Shanghai
2001 Reorganisation der Körperschaft in drei Sparten, die Zentralfunktionen und Zweigstellen
2001 Gründung und Beteiligung an der LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH
2002 Gründung und Beteiligung an der LGA Immissions- und Arbeitsschutz GmbH
2002 Gründung der Tochter LGA Beteiligungs GmbH
2003 Verkauf der Tochter LGA Qualitätsservice GmbH
2003 Übergabe der Fachschule für das Zimmerer- und Maurerhandwerk an selbstständigen Schulträger in Landshut
2003 Veräußerung der Sammlungen des Gewerbemuseums an den Freistaat Bayern
2003 Gründung der Töchter LGA Bautechnik GmbH, LGA QualiTest GmbH, LGA TrainConsult GmbH und LGA Fachschulen gGmbH
2004 Errichtung der Niederlassung der LGA Bautechnik GmbH in Weimar
2004 Errichtung einer Labor- und Beratungsstelle des Möbelprüfinstituts der LGA QualiTest GmbH in Herford
2004 Errichtung der Niederlassung der LGA Bautechnik GmbH in Weimar
2004 Errichtung einer Labor- und Beratungsstelle des Möbelprüfinstituts der LGA QualiTest GmbH in Herford
Verkauf der Anteile an der USaDD Umweltsanierung Dresden GmbH
Mergers&Acquisitions-Projekt mit europaweitem Angebot von Anteilen an der LGA Beteiligungs GmbH
2005 TÜV Rheinland Holding AG kauft eine 49%-Beteiligung an der LGA Beteiligungs GmbH
Betriebsgrundstück Nürnberg geht an die LGA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG
2006 TÜV Rheinland Holding AG kauft die restlichen 51% an der LGA Beteiligungs GmbH
Außerordentliche Hauptversammlung am 27. November 2006 ändert mit Wirkung vom 1. Januar 2007 die Satzung

Die Vorsitzenden des Verwaltungsrates der LGA 1869 bis 2000

1869–1892 Johann Georg Kugler
1892–1898 Christian Schmidmer
1898–1922 Dr. Anton von Rieppel
1922–1942 Dr. Berthold Winter-Günter
1942–1945 Dr. Dr. h.c. Carl Knott
1946–1967 Dr. h.c. Ludwig Kastl
1967–1973 Dr. Theodor Vogel
1973–1981 Senator e.h. Paul Brochier
1981–1984 Gerhard Neipp
1984–1992 Dr.-Ing. e.h. Theodor Baumann
1992–2000 Senator e.h. Dipl.-Ing. Helmuth Schaak

Die Vorsitzenden des Aufsichtsrates der LGA ab 2000
2000-2006 Dr. Thomas Diehl
2007- Bernd Grossmann

Direktoren der LGA 1869 bis heute (1969 bis 2006 als Sprecher des Direktoriums)

1872–1887 Dr. Karl von Stegmann
1888–1919 Theodor von Kramer
1919–1930 Prof. Karl Heinrich Hager
1930–1935 Dr.-Ing. Rudolf Mayer
1935–1945 Dr. Dietrich Hoyermann
1945–1947 Dr.-Ing. Arthur Winkel (Stellvertreter)
1948–1953 Dr. Dietrich Hoyermann
1953–1956 Dr. Andreas Mulzer
1955–1957 Dr. Ludwig Kummerer
1957–1968 Dipl.-Ing. Hans Kempter
1968–1971 Dr.-Ing. Hans Kluy
1971–1972 Geert de Jonge
1972–1993 Dr. Anton Safferling
1993–2002 Prof. Dr.-Ing. Reiner Gast
2002-2006 Peter Röckl
2007- Peter Thumann
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