150. Jahrfeier der LGA

14.08.2019

Opernhaus Nürnberg

Fulminantes Geburtstagsfest im Nürnberger Opernhaus

Mehr als 1000 geladene Gäste bringen das Nürnberger Opernhaus an seine Aufnahmegrenzen

Donnerstag, 11. Juli: Die LGA hat sich schick gemacht. Banner schmücken die Fassade des Opernhauses, das an diesem Abend ganz den Gästen des 150-jährigen Geburtstagskindes gehört. Schon vor 17 Uhr strömen die ersten Besucher, unaufhaltsam. Mitarbeiter aus 22 Standorten, Kunden, lokale Prominenz, Ehrengäste – über 1000 Menschen wollen dabei sein und füllen das Nürnberger Opernhaus (eröffnet 1905) bis unters Dach.

„150 Jahre sind eine unglaublich lange Zeit“ sagte der Sprecher des Vorstandes der LGA Thomas Weierganz, selbst ganz staunend ob der Größe des Ereignisses und des maximalen Zuspruchs, der das Opernhaus an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit brachte. „150 Jahre Sicherheit und Qualität“ steht geschrieben – es ist mehr als ein Motto, ein Bekenntnis des heutigen Dienstleisters für Statik und Sicherheit am Bau, an dem man sich messen lässt.

Dieser Geist ist nach außen zu spüren, das ist auch der Rede des bayerischen Ministerpräsidenten zu entnehmen. Dr. Markus Söder ist zum Glückwünschen ganz selbstverständlich vorbei gekommen und Schirmherr des Abends. „Eine Drehscheibe, ein Motor, ein Maßstab für Leistungen“ sei die LGA, bei deren Arbeit es keine Hektik gäbe, nur Verlässlichkeit. „Die Lust am Gestalten muss wieder mehr gelten“, fordert der Politiker ganz allgemein und dafür sei das Geburtstagskind ein Leuchtturm.

Für das Abendprogramm hatte sich das Festteam mit der Münchner Fest-Regisseurin Monika Graf und den Vorständen Thomas Weierganz und Hans-Peter Trinkl einiges einfallen lassen. Ein animierter Film von MOTOMOTO, der Maßstäbe setzte und die komplexe Geschichte der LGA bildstark und trotz der Reduktion verständlich inszenierte. Kinderreporter befragten in Filmausschnitten LGA-Zeugen wie den früheren Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein, den Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Prof. Norbert Gebbeken, den Nürnberger Wortartisten Oliver Tissot, den früheren bayerischen Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu, den Vorstandsvorsitzenden des TÜV-Rheinland Dr. Michael Fübi und den ehemaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrates der TÜV Rheinland AG Prof. Dr. Bruno O. Braun. Dieses Spiel mit kindlicher Neugier entlockte den Interviewten eine charmante Lockerheit. Gefällige Livemusik und immer wieder klärende Bildelemente machten ein offizielles Festformat möglich, das die komplexe Geschichte der LGA in 90 Minuten kurzweilig und trotzdem niveauvoll präsentierte. Ein schmaler Grat der Perfektion! Aus Hamburg kam Stefan Wirkus, der sich iPad Artist nennt und mit handgezeichneten Cartoons seine eigene humorvolle Form von Firmengeschichte darbot. Nach eineinhalb Stunden ging es ins Foyer des festlich erleuchteten Opernhauses, wo es Leckereien vom Caterer gab und Getränke und vor allem gute Gespräche und freundschaftliche Begegnungen.

150 Jahre – die Chronik der LGA

Eine aufwendige Überraschung enthielt die im schicken LGA-Blau gehaltene Geschenketüte für die Gäste am Ausgang des Opernhauses: Eine Chronik, die die nicht einfach zu vermittelnde Erfolgsgeschichte der LGA auf gut 200 Seiten erläutert. Verfasst von Peter Budig und bildstark gestaltet von Branko Tomic stellt sie die Firmengeschichte im Kontext der Zeitläufe dar. So ist ein Geschichtsbuch entstanden, das ganz nebenbei viel Stadt- und Landesgeschichte mit der Firmenchronik des 1869 als Bayerischen Gewerbemuseum gegründeten Unternehmens verbindet.

Ein kurzes Video von der Veranstaltung finden Sie hier:

150 Jahre LGA - 11. Juli 2019 im Opernhaus des Staatstheaters Nürnberg